10.09.2021 – 26.09.2021 Klimacamp in Kassel

Beteiligung der GWÖ Regionalgruppe Kassel am Klimacamp 2021

Folgende Aktionen hat unsere Regionalgruppe mit viel Freude und Engagement durchgeführt.

11.09: Kasseler Klimagespräch/ Podiumsdiskussion mit Abgeordneten

Beim 3. Kasseler Klimagespräch ging es u.a. um die Frage: Brauchen wir eine Systemwende, um klimagerecht handeln zu können? Für die Gemeinwohl-Ökonomie stand dafür Paul Gruber aus der Regionalgruppe Kassel auf dem Podium. In einem großen Wurf machte er deutlich, dass es durchaus Alternativen zum „weiter so“ gibt, dass das BIP als Maßstab noch keinen Aufschluss darüber erlaubt, wie gut es einer Gesellschaft geht; wirtschaftlicher Erfolg sollte vielmehr daran gemessen werden, inwiefern das Gemeinwohl und damit die gesamte Gesellschaft davon profitiert. So kann Wirtschaft einen wichtigen Beitrag hin zu einer Klimagerechtigkeit leisten.

Dieser Beitrag zeichnete sich durch Vision und Weitblick vom Klein-Klein der Argumentationen der politischen Parteien ab.

14.09: Workshop: Systemwende durch Gemeinwohl-Orientierung/ Neoliberalismus ist kein Naturgesetz!

Mit einigen interessierten Teilnehmer*innen stellten wir anhand des Gemeinwohl-Memorys die Aspekte des Wirtschaftens im jetzigen neoliberalen System den Vorschlägen der Gemeinwohl-Ökonomie gegenüber.

Eine Präsentation rundete das Bild ab – es gab so manche Nachfrage und einen lebendigen Gedankenaustausch.

18.09: Teilnahme an der Vollversammlung der Kasseler Klimagerechtigkeitsbewegung

Bei der 1. Vollversammlung ging es darum, sich als Bewegung gegenseitig besser kennenzulernen und wahrzunehmen, welche Themen wer wie vertritt. Es war eine Vielfalt von Gruppen und Aktiven vertreten, in Plenen und in Arbeitsgruppen wurden inhaltliche und strategische Ausrichtungen erörtert.

Die Gemeinwohl-Ökonomie-Gruppe brachte sich mit den Themenschwerpunkten Demokratie erweitern und der Planung eines ZukunftsDorf22 parallel zur nächsten documenta ein.

25.09: Podiumsdiskussion: Klimagerechtigkeitsbewegung meets ruangrupa

runangrupa, Künstlerkollektiv und Leitung der documenta15, hatte dem KlimaCamp angeboten, ihre Herkunft und Ziele zu erläutern und für Fragen zur Verfügung zu stehen. Teilnehmer*innen der Kunst AG nutzten die Gelegenheit, um ihre ZukunftsDorf22 – Idee vorzustellen und um Unterstützung bei der Flächensuche zu bitten. Reza vom Künstler*innen-Kollektiv signalisierte Gesprächsinteresse.

Impressionen aus den verschiedenen Veranstaltungen

Fotos @ G. Aumeier