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BEST ECONOMY forum: Take Action not Words!

BEST ECONOMY forum 2021 – das Gegenmodell zu Davos sieht eine Wirtschaft im Dienste des Gemeinwohls als möglich an

Unter dem Motto „Take action not words“ tagt der alternative Wirtschaftsgipfel BEST ECONOMY forum (BEf) dieses Jahr vom 20. bis 22. April 2021 coronagerecht als Online-Event. Das zum zweiten Mal stattfindende Forum versteht sich als Gegenmodell zum Weltwirtschaftsgipfel in Davos. Das BEf ist eine Plattform, auf der sich von Kleinstunternehmen bis hin zu Global Playern alle treffen können, die sich zum Thema Nachhaltigkeit austauschen wollen. Das Ziel ist ein Unternehmertum, das den Menschen und seine wahren Bedürfnisse wieder in den Mittelpunkt stellt – und nicht die Maximierung von Profit und Wachstum.

Zum zweiten Mal werden hier Pionier*innen eines zukunftsfähigen, am Gemeinwohl orientierten Wirtschaftens in Vorträgen und anhand von Best-Practice-Beispielen ihr Wissen weitergeben. Darunter Antje von Dewitz (Geschäftsführerin VAUDE), Johannes Gutmann (Gründer von Sonnentor), Dirk Kannacher (Mitglied des Vorstandes GLS Bank) oder Stefan Voelkel (Geschäftsführer Voelkel Naturkostsäfte). Im Rahmen von moderierten Austauschgruppen, den sogenannten „Reisegruppen“, machen sich die Teilnehmenden auf den Weg zur nachhaltigen Entwicklung im eigenen Unternehmen. Erfahrene Unternehmensberater*innen und Moderator*innen begleiten diese auf zehn Personen limitierten Gruppen und garantieren so ein effektives, persönliches und intensives Matchmaking. Das BEST ECONOMY forum will so etablierte Unternehmen mit Start-ups und zukünftigen Gründer*innen wie Studierende zusammenführen, die das gemeinsame Ziel einer ökologisch nachhaltigen, sozial gerechten und sinnerfüllten Wirtschaft, die innerhalb der planetarischen Grenzen agiert, vereint. Es will den branchenübergreifenden Austausch fördern zwischen etablierten Gemeinwohl-Akteur*innen und Unternehmen, die sich vielleicht erst auf den Weg der Nachhaltigkeit und Gemeinwohl-Orientierung machen. Auf dem Podium stehen darum unter anderem Christian Felber, der Initiator der aktuell international viel zitierten Gemeinwohl-Ökonomie und der internationale Bestseller-Autor und Strategieberater John Strelecky, aber auch für manche im Kontext des Thema Nachhaltigkeit vielleicht überraschende Namen wie Ralf Kleber, Country Manager von Amazon Deutschland, oder Henning Ohlsson, Geschäftsführer von Epson Deutschland.

Am Ende der Veranstaltung stellen die Teilnehmenden konkrete eigene Schritte zur Erreichung der Sustainable Development Goals (SDG) vor und richten Forderungen an Wirtschaft und Politik auf Landes-, Europa- und globaler Ebene, um diese Ziele kurzfristig (2 Jahre), mittelfristig (5 Jahre) und langfristig (15 Jahre) zu erreichen. Eine eigens für des BEST ECONOMY forum gegründete gemeinnützige GmbH mit Sitz in Starnberg soll sicherstellen, dass nicht nur die Veranstaltung im Jahr 2021, sondern auch die langfristige Zielsetzung und der Ausbau branchenübergreifender Kooperationen gelingt. „Wir wollen“, so die neue Geschäftsführerin Carola Petrone, „alle Akteure, die wie wir den Wandel aktiv gestalten wollen, herzlich einladen, sich mit uns zusammenzuschließen. Gemeinsam können wir die Kraft der Wirtschaft in den Dienst des Gemeinwohls stellen.“

Die vier Gründungsorganisationen des Forums, Biohotels, Gemeinwohl-Ökonomie, Bioland und FIBL, repräsentieren bereits rund 20.000 Privatpersonen und 10.000 Unternehmen. In einem gemeinsamen Manifest fordern sie, dass politische Entscheidungen zukünftig von der Förderung rein finanzwirtschaftlicher Zugewinne absehen müssen und vielmehr die nachhaltigen Ansätze aus Zivilgesellschaft und von Wirtschaftsakteur*innen zu stärken haben.

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